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Unsere Einstellung zum Datenschutz

Mit dem 25.5.18 ist der Datenschutz in aller Munde. Insbesondere kleine Betriebe und Vereine beklagen sich über die mit der Datenschutzverordnung notwendig gewordenen Zusatzarbeit.

Die folgenden Zeilen sind nicht unsere Datenschutzerklärung, diese finden Sie hier.

Es soll vielmehr dargestellt werden, warum wir den Schutz  insbesondere von gesundheitsbezogenen Daten für unbedingt erforderlich halten, möchten auch Sie für die damit verbundene Problematik sensibilisieren.

Der Zeitpunkt für die Einführung der EU-DGSVO  hätte allerdings kaum besser gewählt sein können; trifft er doch zusammen mit der öffentlichen Diskussion über den skandalösen Umgang mit persönlichen Daten durch Facebook. Unrechtmäßig erlangte persönliche Daten dienten zur Manipulation von Wählern mittels zielgerichteter Botschaften!

Klar hatte man früher schon den Kindern klar gemacht, dass sie ihre Sefies nicht so einfach ins Netz stellen sollten. Es ist allerdings erstaunlich, wenn man bedenkt, wie viele sich heute im Netz „mehr als nackig machen“: erwachsene Menschen vertrauen in großer Anzahl sogar gesundheitsrelevante, persönliche Daten dem Netz an!

Wearables und Fitness-Apps

Als Begründung für dieses Verhalten gilt das Zauberwort: „Umsonst“! In den letzten Jahren ist die Zahl der  tragbaren Aufzeichnungsgeräte, der Wearables , und Fitness-Apps rasant gestiegen. Letztere kann man häufig einfach aus dem Netz herunterladen. Meist ganz umsonst‼

OK; früher musste man sich dafür all die fürchterliche Werbung absehen, die einfach ungefragt auf dem Bildschirm erschien. So ließ sich die kostenfreie Softwareerstellung ja vielleicht finanzieren. Heute kann man die ja auch noch abschalten. Wie aber finanzieren sich dann die Hersteller der Apps? Mit Ihren Daten!

Klar braucht man personenbezogene Daten – besonders solche, die auf Ihren Gesundheitszustand schließen lassen, um Ihnen möglichst gute Tipps zu Ihrem Training zu geben. Was aber machen die Hersteller der Apps mit Ihren Daten? Insbesondere wenn Sie – ohne die bis mehr als 6000 Worte in der Datenschutzerklärung gelesen zu haben -, zugestimmt haben – wozu auch immer!? Oder was aber passiert, wenn Zuckerberg die anständige, kleine Firma, die die App erstellt hat, schluckt? Gehen dann auch solchen Daten an Facebook, so wie die Daten von Whatsapp?

Die Tatsache, dass Sie ständig übellaunig sind, nicht schlafen können, eine App für Krebserkrankte nutzen, könnte in mach einer Personalabteilung Entscheidungen erleichtern, die Zinsforderungen Ihrer Bank ansteigen lassen, darüber entscheiden, ob Sie die Wohnung bekommen oder ein anderer.

Umsonst gibt es nicht,

funktioniert in der Wirtschaft nicht! Wenn schon keine Werbung, dann doch bitte Ihre persönlichen Daten!

Eine Untersuchung der Verbraucherzentralen im Rahmen des Projektes Marktwächter Digitale Welt zeigte schon 2016, dass 78 % der Befragten besorgt sind, dass ihre persönlichen Informationen ohne ihre Erlaubnis mit anderen Unternehmen geteilt werden.
https://ssl.marktwaechter.de/sites/default/files/downloads/infografiken.pdf

Was macht das Injoy-Feldkirchen?

Ja, Datenschutz verursacht Aufwand. Wir haben uns aber entschieden, Ihre Angaben zu gesundheitsrelevanten Fragen nicht an Außenstehende weiter zu geben. Wir müssen verschiedene gesundheitsbezogene Fragen stellen, um Ihr Training individuell anzupassen – wie andere auch. Ihre Antworten bleiben allerdings bei uns im Studio. Wir haben uns klar gegen eine Schnittstelle unserer Studiosoftware mit Anbietern im Netz oder in der Cloud entschieden, die an vielen Stellen unsere Arbeit einfacher gemacht hätte, allerdings zu dem Preis, dass Ihre gesundheits-bezogenen Daten ins Netz gelangten.

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