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Körperzusammensetzung

Jeder möchte mit seinem Training erreichen, dass seine Muskelmasse zunimmt, das Fettgewebe möglichst weniger wird.

Will man sich ein Bild vom Ernährungszustand einer Person machen, so verwendet man heute fast überall den Body-Mass-Index (BMI), in dem man das Körpergewicht durch die Körpergröße (in m)² dividiert. Dieser Parameter unterscheidet nicht zwischen Fett und Muskulatur. Menschen mit ausgeprägter, trainierter Muskulatur werden so oft als übergewichtig eingeteilt, solche mit wenig Muskulatur, aber zu viel Fettgewebe als normgewichtig angesehen.

Körperzusammensetzung

Mit Hilfe der BIA, der bioelektrischen Impedanz Analyse, kann hingegen durchaus verlässlich die Körperfettmasse bestimmt werden, wenn man sich über die Grenzen dieser Methode im Klaren ist.

Mit der Fettwaage kann man nur die Verhältnisse in den Beinen und im Becken beurteilen, mit der Fetthantel nur die Situation der Arme und im oberen Brustbereich. Das macht nicht wirklich Sinn.  Man sollte unbedingt eine Methode verwenden, die den ganzen Körper mit einbezieht.

Zusätzlich muss man bedenken, dass es sich um eine Methode handelt, bei der Fett und Wasser nicht direkt gemessen werden sondern der Widerstand, der zwischen Elektroden anliegt. An Hand vieler Vergleichsmessungen mit direkten Verfahren, zum Beispiel der Dual-Photonen-Absorptiometrie (DEXA oder DXA abgekürzt) kann man aber aus dem Widerstand unter Berücksichtigung von Körpergröße und Gewicht ausreichend gut auf das Körperwasser und anschließend auf das Körperfett rückschließen.

Bei der Verwendung der Fettmasse als Maß für die Adipositas muss man – ebenso wie beim Körpergewicht – die Körpergröße mit einbeziehen. Bildet man den Fettmasseindex (FMI) analog zum BMI durch Division der Fettmasse durch die Körpergröße², so erhält man einen Wert zur Beurteilung der Adipositas, der bei Männern gänzlich, bei Frauen weitgehend von der Körpergröße unabhängig ist. Tabellen zum Herunterladen hier

Die Studioleitung, Eva Heinen, hat bei ihrer Diplomarbeit die Daten von etwa 1500 Patienten ausgewertet, deren Körperzusammensetzung mit der Dual Photonen Absorptiometrie, dem goldenen Standard der Messung der Körperzusammensetzung, ermittelt worden war. Dabei hat sie die größenunabhängige Sollwerte für die Fettmasse abgrenzen können.

Beispiel: Frau, 30 J, 75 kg, 1,68 m. Die roten Punkte zeigen die Situation bei der Messung, die grünen Felder die Normbereiche für die Körpergröße von 1,68 m und die blauen Kreise die Ziele, die sich das Mitglied gesetzt hat

Die von ihr dabei ermittelten Normwerte für Fett und Wasser stimmen recht gut mit den bei uns mit der BIA ermittelten Normwerten überein, so dass die Methode der größenunabhängigen Normierung für Fett und die Muskulatur in unsere Auswertungen übernommen werden konnten.

Will man eine Aussage zur Muskelmasse machen, so muss man bedenken, dass auch das Fettgewebe einen Wasseranteil von im Mittel 22 % aufweist und dass der Körper nicht nur aus Fettgewebe und Muskelmasse besteht. Unter Berücksichtigung all dieser Faktoren hat sie auch für jede Körpergröße – sehr unterschiedlich für Männer und Frauen – Normwerte für die Muskelmasse berechnen können. Diese verwenden wir ebenfalls in der Darstellung der Soll- bzw Normbereiche in der Darstellung Ihrer Körperzusammensetzung.

Die entsprechenden Normwert-Tabellen können Sie bei den Downloads herunter laden.

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